Rosen

Jahr für Jahr bezaubern Rosen ihre Besitzer mit einer umwerfenden violetten, roten, rosa, weißen, orangenen oder gelben Blütenpracht und herrlichen Duftnoten. Rosenliebhaber können zwischen kleinen, großen, gefüllten oder ungefüllten Blüten in fast allen Farben wählen. Einige Sorten blühen nur einmal jährlich, andere erfreuen uns mit einer Blütezeit von Frühsommer bis Oktober. Es gibt Kaskadenrosen, Stammrosen, Beetrosen, Edelrosen, Wildrosen, Strauchrosen, Kleinstrauchrosen, Zwergrosen, Bodendeckerrosen, Rankrosen und Kletterrosen. Bei dieser Auswahl lassen sich Rosen für jeden Geschmack oder Standort finden.

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Licht

Rosen mögen einen hellen, geschützten, sonnigen biss halbsonnigen Standort. Optimal ist ein nach Osten oder Westen ausgerichteter Platz. Bei zu wenig Licht bleiben die Blüten aus.

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Temperatur

Von Anfang April bis November können Rosen in Deutschland problemlos im freien wachsen. Vor Minustemperaturen und Frost müssen Rosenpflanzen geschützt werden.

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Wasser

Rosen freuen sich über regelmäßige Wassergaben, vertragen aber keine Staunässe. Mit dem Finger lässt sich testen, wann die oberste Erdschicht angetrocknet und die nächste Gießmenge fällig ist.

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Düngen

Gedüngt werden Rosen regelmäßig oder am besten mit Rosen-Langzeit-Dünger zweimal jährlich. Erste Düngergabe im Frühjahr, vor dem Austrieb und im Juni ein weiteres Mal.

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Schneiden

Einmalblühende Rosen werden nach der Sommerblüte, Sorten mit mehrmaliger Blütenpracht im zeitigen Frühjahr geschnitten. Während der Blüte werden verblühte Pflanzenteile entfernt.

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Umtopfen

In Kübeln gehaltene Rosenpflanzen werden nach der Winterruhe, noch vor den ersten Trieben umgetopft. Der Herbst ist hingegen die optimale Pflanzzeit für Gartenrosen.

Blütezeit

Je nach Sorte erstreckt sich die Blütezeit von Rosen von Anfang Mai bis Ende September. Einige Arten blühen dabei lediglich einmal im Jahr, andere erfreuen ihre Besitzer mit mehrmals wiederkehrenden Blüten.

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Standort

Der optimale Standort für Rosen ist ein nach Osten oder Westen ausgerichteter Platz. Hier bekommt die Pflanze ausreichend, aber nicht zuviel Sonneneinstrahlung. Bei zu geringer Helligkeit bleiben die wunderschönen Rosenblüten aus. Der prallen Mittagssonne sollte die Pflanze nicht zu lange ausgeliefert sein. Im Winter schützt man die Pflanze vor den kalten Temperaturen und trockenen Winden. Hierfür wird die der untere Stamm der Rose mit Erde angehäufelt und die Triebe mit Nadelreisig oder Sackleinen abgedeckt.

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Temperatur

Gartenrosen können ohne Probleme von Anfang April bis November im freien wachsen. Sobald Frostgefahr besteht müssen die Pflanzen jedoch geschützt werden. Zur Überwinterung brauchen sie einen warmen, aber nicht zu warmen Standort mit Temperaturen unter 8°C. Besonders bei Kübelpflanzen sollte dieser Aspekt berücksichtigt werden. Manche Garagen und Kellerräume beispielsweise sind mit höheren Temperaturen nicht für eine Überwinterung von Rosen geeignet.

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Bewässerung

Rosen mögen ausreichende, regelmäßige Wassergaben. Staunässe und starke Trockenheit vertragen die schönen Pflanzen absolut nicht. Sobald die oberste Erdschicht angetrocknet ist, kann wieder gegossen werden. Als Richtwert kann etwa eine Gießkanne pro Woche herangezogen werden. An sehr heißen und trockenen Tagen benötigt die Pflanze jedoch tägliches Gießen. Die Wassermenge unterscheidet sich jedoch auch nach Bodenbeschaffenheit. Sandiger Boden kann weniger Feuchtigkeit speichern als tonhaltige Erde und muss daher öfter gegossen werden.

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Düngung

Die wunderschöne Blütenpracht und das kontinuierliche Wachstum der Rosenpflanze erfordern viele Nährstoffe. Daher sind regelmäßiges Düngen mit Rosendünger oder die Gabe von Langzeit-Dünger unerlässlich. Der Langzeit-Dünger wird zweimal jährlich gegeben. Die erste Düngergabe erfolgt im Frühling, unmittelbar vor dem Austrieb der Pflanze. Im Juni, spätestens Anfang Juli wird eine weitere Menge verabreicht.

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Schneiden

Besonders während ihrer Blütezeit in den Sommermonaten freuen sich Rosen über regelmäßiges Herausschneiden der verblühten Pflanzenteile. Alle Rosenpflanzen werden zudem jährlich von erkrankten und abgestorbenen Teilen befreit und etwas zurückgeschnitten. Einmalig blühende Sorten schneidet man nach der Sommerblüte. Arten, welche mehrmals im Jahr durch Blütenpracht bezaubern werden in der Regel im zeitigen Frühjahr gestutzt.

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Umtopfen

Im Handel können Rosenpflanzen in der Regel auf drei Arten erworben werden. Getopfte Pflanzen können immer und das ganze Jahr über gepflanzt werden. Wurzelnackte und ballierte Rosen hingegen sind am besten im Frühjahr und Herbst zu setzen. Zur Vorbereitung lässt man die Rosen einige Stunden im Wasser liegen. Die Veredelungsstelle der Pflanze wird beim Einpflanzen etwa 5 Zentimeter unter die Erdoberfläche gesetzt. Sobald das Loch wieder mit Substrat gefüllt ist, wird die Pflanze mit ausreichend Flüssigkeit angegossen. Es ist darauf zu achten, dass das Wasser nicht seitlich wegläuft, sondern die Wurzeln der Pflanze auch erreicht. Etwa eine Saison lang erfolgen keine Düngergaben, damit die Rose ausreichend Wurzeln ausbildet. Kübelpflanzen werden nach der Winterruhe in frisches Substrat verpflanzt. In den zwei bis drei folgenden Wochen wird die Pflanze vor direkter Sonne geschützt.