Dipladenien

Als echte Dschungelpflanzen sind Dipladenien, auch Sundaville oder Mandevillea genannt tolle Kletterkünstler. Darüber hinaus bezaubern diese Pflanzen aus Südamerika mit ihren roten, gelben, violetten, rosa und weißen Blüten. Die ca. 120 verschiedenen Dipladenien-Arten werden in unserem Breitengrad gerne in Kübeln auf Balkon oder Terrasse gehalten. Wenn sie gerade mal keine Blüten tragen, können sich Dipladenien-Besitzer an ihrem wunderbar immergrünem Laub erfreuen.

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Licht

Damit die Pflanze eine schöne Blütenpracht ausbildet, braucht so ausreichend Licht. Ein heller Standort, bei dem die Dipladenien zugleich vor direkter Mittagssonne geschützt sind ist optimal.

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Temperatur

Dipladenien mögen einen warmen Standort. Aufgrund ihrer Herkunft aus dem tropischen Dschungel können die Pflanzen Temperaturen von 20°C oder mehr gut vertragen.

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Wasser

Dipladenien bringen gute Speicherfähigkeiten mit, daher brauchen sie nicht so viel Wasser. Staunässe sollte vermieden werden. Gegossen werden die Pflanzen mit temperiertem, kalkarmen Wasser.

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Düngen

Das Wachstum der Pflanze und ihre wunderschöne Blütenpracht können mit wöchentlichen Düngergaben unterstützt werden. Zu empfehlen ist hierfür ein erstklassiger Flüssigdünger für Kübelpflanzen.

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Schneiden

Kleinere Eingriffe können bei Dipladenien das gesamte Jahr lang vorgenommen werden. Größere Schnittarbeiten oder ein Rückschnitt bieten sich in den Monaten Februar und März an.

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Umtopfen

In einem Abstand von etwas 2-3 Jahren können Dipladenien im Frühjahr umgetopft werden. Der richtige Zeitpunkt ist gekommen, wenn der Topf vollständig durchwurzelt ist.

Blütezeit

Die schönen roten, gelben, violetten, rosa und weißen Dipladenien-Blüten zeigen sich ab Mai bis zu den Herbsttagen. In dieser ganzen Sommerzeit werden von der Pflanze fortwährend neue Blüten gebildet. Einige Dipladenien-Sorten bezaubern zudem mit einem besonderen Duft.

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Standort

Dipladenien bevorzugen eine hellen und warmen Standort. In den Sommermonaten kann man die Pflanzen wunderbar auf dem Balkon oder der Terrasse halten. Ansonsten sind sie besser in Wintergärten aufgehoben. Auch wenn sich Dipladenien über viel Lichteinfall freuen, sollte man sie vor direkter Mittagssonne schützen. Die Erde der Kübelpflanze sollte hochwertig sein. Dipladenien tolerieren aber auch Substrate mit ein klein wenig Kalk-, Säure- oder Basengehalt.

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Temperatur

Am wohlsten fühlen sich Dipladenien bei Temperaturen um die 20°C oder mehr. Bei zu kalten Temperaturen oder Frost erfrieren die Pflanzen. Besitzer sollten darauf achten, dass der Standort niemals kälter als 5°C wird. Dementsprechend werden die Pflanzen auch erst nach den Eisheiligen nach draußen gestellt. Zur Überwinterung ist ein Quartier mit Temperaturen zwischen 5° – 12°C ideal.

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Bewässerung

Durch ihre kräftigen Blätter und mit Hilfe ihrer Speicherwurzeln besitzen Dipladenien eine gute Speicherfähigkeit. Demnach müssen sie auch nicht so häufig gegossen werden. Der Wurzelballen der Pflanze sollte jedoch durchgehend feucht sein. Da Dipladenien keine Staunässe vertragen ist es wichtig darauf zu achten, dass überschüssiges Wasser gut abfließen kann. Wenn die Blütezeit der Pflanze zu Ende ist, werden die ohnehin schon mäßigen Gießmengen noch einmal reduziert.

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Düngung

Der starke Wachstum, die wunderbare Blütenpracht und das Emporklettern der Dipladenien an einer Kletterhilfe benötigen viele Nährstoffe. Die Pflanze wird daher ca. einmal wöchentlich mit einem Flüssigdünger gedüngt. Dipladenien freuen sich über einen hochwertigen Kübelpflanzendünger.

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Schneiden

Einen starken Rückschnitt oder größere Schnittarbeiten werden bei Dipladenien am besten im Februar oder März vorgenommen. Kleinere Arbeiten können hingegen das gesamte Jahr über vorgenommen werden. Ein Frühjahrsrückschnitt unterstützt den Neuaustrieb der Pflanze und fördert ihre Blütenpracht. Eine kompaktere Form bilden Dipladenien, wenn ihre Spitzen von Zeit zu Zeit abgekappt werden. Die Behandlung der Schnittstelle mit Wasser stoppt den Ausfluss des Milchsaftes.

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Umtopfen

Der richtige Zeitpunkt zum Umtopfen ist gekommen, wenn die Pflanze den Topf durchwurzelt hat. Man kann sich an einem Richtwert von 2 – 3 Jahren orientieren. Das neue Pflanzgefäß ist dabei nur leicht größer zu wählen, als den alten Topf der Pflanze. Die neue Erde wird beim Umtopfen mit ein wenig Langzeitdünger durchmischt.

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